Kurzzusammenfassung der Anliegen – Statteilversammlung für Kinder und Jugendliche im Lindenhof 2014

Hier findet ihr die Anliegen der Stadtteilversammlung im Lindenhof vom 27. November 2014 kurz zusammengefasst. Eine Gesamtdokumentation kann beim Kinder- und Jugendbüro 68DEINS! angefragt werden.

Anliegen der Kinder und Jugendlichen:

Thema Pfalzplatz:

  • Der große Platz wirkt insgesamt trostlos und hat mehr Potenzial
  • Gewünscht wird sich eine gemeinsame Nutzung des Platzes für verschiedene Alters- und Interessensgruppen
  • Skateelemente auf dem Platz haben keine Funktion mehr, Bodenbelag zu schlecht zum Skaten, die Elemente sind kaputt oder nicht befahrbar und ein Skaten-Verboten Schild ist aufgestellt
  • Wunsch nach mehr Spielgeräten für jüngere Kinder und ältere Kinder (Schaukeln, Häusschen, Seilbahn, Klettertürme …).
  • Verbesserung des Fussballplatzes. Brüchiger Bodenbelag und Verletzungsgefahr auf momentanen Betonplatz.
  • Idee eines Street-Workout-Platzes für Jugendliche und junge Erwachsenen. Benötigt wird dafür ein Bereich auf dem Platz und möglicherweise Geräte
  • Sicherheitsgefühl auf dem Pfalzplatz: Es fehlt Beleuchtung und die Büsche sind teilweise sehr groß und unübersichtlich, dies führt zu einem Unsicherheitsgefühl bei einigen der Kinder und Jugendlichen
  • Wunsch nach einer Hütte auf dem Platz, in die sich Kinder und Jugendliche bei Regen zurückziehen können
  • Idee Veranstaltungen auf dem großen Platz zu organisieren (z.B. Flohmärkte, Messen mit Fahrgeschäften …)

Thema Jugendtreff:

  • Jugendtreff als wichtiger Ort für Kinder und Jugendliche im Stadtteil. Wunsch nach verlängerten Öffnungszeiten im Jugendtreff – der Jugendtreff soll auch freitags geöffnet sein und länger geöffnet haben (z.B. um eine Diskoveranstaltung für Jugendliche durchzuführen)
  • Wunsch nach neuen Sofas, Schaffung einer gemütlicheren Atmosphäre durch Vorhänge und Trennwände

Thema Verkehr:

  • Buslinien 50 und 63 sind zu bestimmten Stoßzeiten zu voll (vor allem morgens). Wunsch nach mehr Bussen zu bestimmten Zeiten oder Organisation von mehr Schulbussen an die verschiedenen Schulen in den Stadtteilen Neckarau und Lindenhof (explizit Moll-Gymnasium).

Thema Respekt:

  • Wunsch nach gegenseitigem Respekt zwischen jungen und alten Menschen

Politiker*innenbekenntnisse:
In einer Abschlussrunde der Stadtteilversammlungen äußern anwensende Politiker*innen und andere Erwachsene welche Anliegen und Themen sie im Anschluss weiter behandeln und bearbeiten möchten.

  • Der Pfalzplatz und dessen Gestaltung ist für alle Anwesenden ein wichtiges Thema, das sehr ausführlich diskutiert wird. Die Teilenehmenden sind sich einig, dass mit Blick auf die Gestaltung dieses Platzes viel passieren muss. Herr Butz (BBR, SPD) schlägt vor eine Begehung mit verschiedenen Akteur*innen aus dem Stadtteil, der Verwaltung und Kindern und Jugendlichen zu machen und daran anschließend einen gemeinsamen Planungsprozess für die Neugestaltung zu beginnen. Die Anwesenden Bezirks- und Gemeinderät*innen stimmen dem zu. Frau Kämper (Gemeinderat, SPD) findet es darüber hinaus wichtig, dass einzelne Dinge auf dem Platz direkt angegangen werden. Sie schlägt den anwesenden Bezirksbeiräten vor, für die Themen Beleuchtung und Gebüsche, Anträge an den Gemeinderat zu stellen, die sie dann unterstützen will. Frau Dörr (BBR, CDU) möchte auf dem Platz für ein besseres Sicherheitsgefühl sorgen und nimmt sich der Beleuchtungssituation an.
  • Frau Kämper (Gemeinderat, SPD) wird die Anliegen der Kinder und Jugendlichen bzgl. Verkehr an die RNV weitergeben.
  • Die Anliegen, die den Jugendtreff betreffen, werden von den anwesenden Bezirksbeiräten (Herr Kost (ML), Frau Dörr (CDU), Herr Butz (SPD), Herr Liebscher (Grünen)) aufgenommen und es wird Unterstützung zugesagt, Anträge für den BBR zu formulieren, um Mittel zur Umsetzung einiger Veränderungen zu ermöglichen. Für die Umsetzung einer Diskoveranstaltung im Jugendtreff sagt Herr Butz (BBR, SPD) seine Unterstützung zu. Frau Dörr (BBR, CDU) steht zur Verfügung, wenn Kinder und Jugendliche aus dem Jugendtreff Weihnachtsutensilien basteln wollen, die zur Finanzierung einer solchen Veranstaltung verkauft werden könnten. Herr Liebscher (Grüne) möchte speziell den Jugendtreff fördern. Weil aktuell kein eigener Förderverein besteht, regt er an, die BIG (Bürgerinteressengemeinschaft Lindenhof) um Unterstützung anzufragen.
  • Frau Zimmer (Gemeinderat, Grüne) ist besonders das Thema Respekt wichtig. Sie regt ein Treffen im Jugendtreff an, bei der die Thematik tiefergehend behandelt werden kann