Kurzzusammenfassung der Anliegen – Stadtteilversammlung Schwetzingerstadt 2014

Hier die Anliegen der Stadtteilversammlung für Kinder und Jugendliche in der Schwetzingerstadt vom 15. Juli 2014 kurz zusammen gefasst. Eine Gesamtdokumentation der Versammlung kann beim Kinder- und Jugendbüro 68DEINS angefragt werden.

Anliegen der Kinder- und Jugendlichen:

Thema Freizeit:

  • Schwimmbäder: In Innenstadtnähe befindet sich lediglich das Herzogenriedbad als Freibad, welches deshalb auch so voll ist, dass es kaum mehr genutzt werden kann. Die Hallenbäder in Mannheim sind unattraktiv und lediglich zum Bahnenschwimmen geeignet – Wunsch nach Spaßbad für Kinder und Jugendliche in Mannheim
  • Sporthallen: Die Jugendlichen haben vor allem im Winter nicht genügend Raum, um sportlichen Aktivitäten nachzugehen und schlagen deshalb vor, die vorhandenen Hallen zu öffnen, so dass Sporträume für den Winter entstehen.
  • Fussballplätze: bestehende Plätze sanieren und Bepflanzung ändern (störende Dornenhecken um die Plätze). Fehlende Tore an einigen Plätzen

Thema Respekt:

  • Obdachlosigkeit – Respekt gegenüber sozial Benachteiligten
  • Mobbing, Grenzüberschreitung im Umgang miteinander

Thema Jugendtreff:

  • Wunsch nach einem Jugendtreff im Stadtteil. Präferierter Standort: in der Nähe der Schulen im Stadtteil, z.B. ehemaliges Gelände des TSV.
  • Ausstattung: Grünflächen, Sportplätze, Bar, Partyraum, Fitnessraum, Internet, Konsolenraum
  • Mögliche Öffnungszeiten: Mo-Sa 14 – 20 Uhr, bei Partys auch bis 22 Uhr (für Kinder und Jugendliche von 12-18 Jahren)
  • Aktivitäten:  Ausflüge, Partys, Konzerte, kreatives Arbeiten, Tanzen, Singen

 

Politiker*innenbekenntnisse:

  • Klemens Hotz (Abteilungsleitung FB Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt) wird die Jugendlichen zum Planungsstand des Jugendtreffs und den weiteren Prozess auf dem Laufenden halten. Zusätzlich wird er dann, wenn die Arbeiten konkreter werden, ein Planungstreffen veranstalten, bei dem die Jugendlichen aktiv bei der Gestaltung des entstehenden Jugendtreffs mitwirken können.
  • Frau Kämper (zukünftige Gemeinderätin, SPD) lobt die Arbeit der Jugendlichen zum Thema Respekt, die sie als sehr reflektiert und interessiert wahrgenommen hat. Wenn zu diesem Thema von Jugendlichen Veranstaltungen geplant sind, will sie diese gerne besuchen und unterstützen.
  • Frau Heinelt (Geschäftsführung Stadtjugendring Mannheim e.V.) berichtet von einem geplanten Projekt des Stadtjugendrings mit dem Schwerpunkt Flucht beziehungsweise Flüchtlinge, dass für die sozial und politisch engagierten Jugendlichen des Stadtteils interessant sein könnte. Zur Planung von gemeinsamen Veranstaltungen im Rahmen dieses Projekts wird sie auf den Jugendtreff zu kommen.
  • Frau Sekmen (zukünftige Gemeinderätin Grüne) erwähnt, dass es in der Mannheimer Innenstadt seit kurzem einen kostenlosen öffentlichen WLAN-Zugang gibt. Sie will sich dafür einsetzen, dass dieses Angebot in Zukunft auf weitere Stadtteile ausgeweitet wird. Den Verlauf der Ausgestaltung des Jugendtreffs möchte sie weiter beobachten und sich bei Bedarf für die Interessen der Jugendlichen einsetzen.
  • Frau Kapan (Stadträtin SPD) möchte sich nach ihrem Ausscheiden aus dem Bezirksbeirat auch im Gemeinderat für den entstehenden Jugendtreff einsetzen und die Jugendlichen unterstützen. Besonders für die Planung und Umsetzung zu Veranstaltungen über Respekt bietet sie ihre Hilfe an. Außerdem stellt sie sich für Workshops zu Jugendbeteiligungsmöglichkeiten zur Verfügung.
  • Herr Heidelberger (Bezirksbeirat Grüne) findet es gut, dass Schüler*innen sich für Bedürfnisse und Situationen anderer interessieren und wird sie über den Bezirksbeirat bei der Arbeit zum Thema Respekt unterstützen. Zusätzlich bietet er konkret an, die Jugendlichen bei der Antragsstellung für Fördergelder für den Jugendtreff zu unterstützen.
  • Frau Münch (Bezirksbeirätin SPD) schlägt vor, die Themen Fußballplatz und Respekt und Fairplay mit einander zu verbinden und dafür ein Fußballturnier zu veranstalten, wenn möglich mit Beteiligung von Prominenten, um die Aufmerksamkeit für diese Themen zu erhöhen.
  • Rainer Döhring (Kinder- und Jugendbüro 68DEINS!) stellt der Versammlung eine Veranstaltung aus dem Stadtteil Vogelstang vor, bei der Jugendliche zusammen mit Vertreter*innen von Polizei, Kommunalem Ordnungsdienst, Bürgerschaftsvertreter*innen und Jugendhausmitarbeiter*innen verschiedene Probleme des Stadtteils diskutieren und Lösungen erarbeiten. Er bietet an, falls Interesse besteht, so ein Projekt auch hier im Stadtteil anzustoßen. Die Mittel für eine solche Kampagne könnten vom Bezirksbeirat beantragt werden, die Umsetzung der Veranstaltung könnte vom Kinder- und Jugendbüro 68DEINS! in Zusammenarbeit mit Frau Schantz angestoßen werden.
  • Frau Schantz (Offene Jugendarbeit Schwetzingerstadt) wird zusammen mit den Jugendlichen überlegen, wie die Ergebnisse der Versammlung auf dem kommenden Stadtteilfest präsentiert werden können, um sie einer breiten Öffentlichkeit im Stadtteil bekannt zu machen.