Kurzzusammenfssung der Anliegen – Stadtteilversammlung Neckarau 2014

Hier findet ihr die Anliegen der Stadtteilversammlung in Neckau vom 29. Januar 2014 kurz zusammengefasst. Eine Gesamtdokumentation kann beim Kinder- und Jugendbüro 68DEINS! angefragt werden.

Anliegen der Kinder/Jugendlichen:

Sport und Freizeit:

  • Freie, kostenlose Fußballplätze, die groß sind, präferierter Belag: Kunstrasen; stabile Tore
  • Errichtung eines Sportparks: Angebote sollen dort sein: Boxen, Klimmzugstange, Ringe, Trampolin. Präferierter Standort: August-Bebel-Park oder Strandbad
  • Eintrittspreise im Hallenbad Neckarau sind zu hoch. An der Wand steht man solle spielen und Spaß haben, aber kein gutes Angebot für Jugendliche

Respekt:

  • Gegenseitiger Respekt von jüngeren gegenüber älteren Jugendlichen und von älteren gegenüber jüngeren Jugendlichen
  • Gewalt, Mobbing und Provokationen auf dem Schulhof der Schillerschule -> Konzepte dagegen

Umwelt:

  • Mehr Mülleimer im Aufeldweg und im Wald
  • Funktionsfähige und befüllte Hundekottütenspender
  • Weniger Raucher
  • Weniger Autos oder umweltfreundlichere Autos

Verkehr:

  • Zu Stoßzeiten überfüllte Straßenbahnen und Busse -> entweder kürzere Taktung oder längere Fahrzeuge
  • An Fußgängerampeln wäre ein Coutdown eine Möglichkeit Menschen dazu zu animieren, nur bei grün über die Straße zu gehen

Stadtgestaltung:

  • Mehr legale Graffiti-Wände
  • Coolere Spielplätze
  • Unterführung Richtung Conrad besser machen
  • Sportplatz rechts hinter der Morchfeldunterführung
  • Schiller-Schule nicht schließen. Besserer Schulhof: Mehr Geräte zum Spielen oder Chillen. Hausmeister soll in der Schiller-Schule bleiben. Graffiti im Schulhof

Politiker*innenbekenntnisse
In der Abschlussrunde der Versammlung erklärten anwesende Politiker*innen ihre Verantwortungsübernahme bestimmte Themen weiter zu verfolgen:

Marianne Bade, Stadträtin der SPD:
– will sich die Preise des Hallenbads noch mal anschauen
– möchte sich um Verbesserungen der Bedingungen am Bolzplatz im Bebel-Park kümmern
– Die Zukunft der Schiller-Schule ist ihr wichtig und sie möchte innerhalb von sechs Monaten eine Entscheidung hierzu präsentieren können. Sie kann sich eine Ganztagsschule mit Kooperation mit dem Jugendtreff vorstellen

Klaus Hess, Bezirksbeirat SPD:
– will sich um eine bessere Beschilderung des Hallenbads im Stadtteil kümmern
– will die Jugendlichen bei Planung von Sportstätten in Zukunft einbeziehen

Elke Zimmer, Bezirksbeirat GRÜNE:
möchte sich um spezielle Jugendangebote im Hallenbad kümmern
– Anfrage an die Stadt zur Auflistung aller Spiel- und Sportstätten und wenn möglich deren Bewertung

Mathias Kohler, Bezirksbeirat SPD:
– setzt die Themen der Jugendversammlung auf die nächste BBR Sitzung
– schlägt regelmäßige Treffen zwischen Jugend und BBR vor, um die Anliegen regelmäßig zu besprechen

Brigitte Müller-Steim, Bezirksbeirat CDU
– möchte sich den Sportstätten annehmen, besonders der 48er Platz kann durch eine andere Raumaufteilung verbessert werden, der August-Bebel-Platz kann durch neue Spielgeräte aufgewertet werden

Dr. Christoph Gutknecht, Bezirksbeirat CDU
– Es gibt bereits Pläne zur Umgestaltung des Schulhofs, die den Wünschen der Jugendlichen entsprächen
– In Zusammenarbeit mit dem Schulleiter Herrn Bolay soll eine Kooperation zur Gewaltprävention und Anti-Mobbing verstärkt werden und sich in diesem Rahmen dieses Themas noch mal angenommen werden

Mehmet Ali Sen, Bezirksbeirat SPD
schlägt vor einen Antrag zu stellen zur Errichtung eines Soccercenters an der Rheingoldhalle

David Herrgesell, Bezirksbeirat FDP:
– will sich für eine legale Graffiti-Wand im Stadtteil einsetzen
– will sich der Themen Mülleimer, Hundekottütenspender und Reinigung der Waldwege annehmen
– um in Kontakt zu bleiben, bietet er an, eine WhatsApp-Gruppe einzurichten

Gabriele Thirion-Brenneisen, Stadträtin GRÜNE:
– möchte sich darum kümmern, attraktivere Angebote im Hallenbad für Jugendliche zu etablieren
– Um in der Schiller-Schule Konflikten zu begegnen, schlägt sie Mediator*innenausbildungen vor.
– Einladung an alle Jugendlichen, die Bezirksbeiratssitzungen zu besuchen