Im Juni und Juli fanden die ersten mobilen Einsätze im Stadtteil Sandhofen statt. Die drei Einsätze haben ein umfassendes Bild darüber ergeben, was den Kindern und Jugendlichen in Sandhofen gut gefällt, was weniger, und was ihnen noch fehlt.
In der Gesamtbeurteilung des Stadtteils ziehen die meisten Kinder und Jugendlichen ein positives Fazit – Auch die Frage, wie wohl sich die Kinder und Jugendlichen im Stadtteil fühlen, wurde weitgehend positiv beantwortet. Zum Grünanteil des Stadtteils, dem Zusammenleben mit den Menschen im Stadtteil und der Möglichkeit, Freund*innen zu treffen, gab es keine negativen Nennungen. Auch die übrigen Aspekte wie Sportplätze, Sauberkeit oder Sicherheit wurden häufig positiv beurteilt.
Negativ angemerkt wurde, dass der Stadtteil für junge Menschen nicht so viel bietet wie für Erwachsene. Das spiegelt sich einerseits darin wieder, dass junge Menschen im Stadtteilbild nicht so sichtbar sind und es andererseits an Angeboten und Orten für Kinder und Jugendliche fehlt, aber auch an Orten im öffentlichen Raum, an denen man sich gemütlich aufhalten kann. Auch bezüglich der Infrastruktur wurden Unzufriedenheiten geäußert: zu wenig Geschäfte, zu wenige (bezahlbare) Essens- und Ausgehmöglichkeiten, zu wenig Kiosks. Auch Sauberkeit war eines der Themen, die häufig negativ angemerkt wurden.
Der Stadtteil hat insgesamt ein gutes Bild bei den Kindern und Jugendlichen vor Ort, sie leben gerne in Sandhofen und fühlen sich weitgehend wohl. Die oben genannten Punkte sind jedoch ernste Themen, die einer Verbesserung bedürfen.
Die ausführliche Dokumentation ist hier als PDF zu finden.

